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Auf dem Jakobsweg - 4. Etappe

von Astorga nach Santiago de Compostela



Reisetermin: 22.09. - 04.10.2010
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Santiago de Compostela gehört neben Jerusalem und Rom zu den großen christlichen Pilgerzielen des Mittelalters. Seit etwa 800 n.Chr. verehrt man fern im Nordwesten Spaniens das Grab des Apostels Santiago, Jakobus des Älteren (Sant'Iago). Durch ihn, der als einer der drei engsten Vertrauten des Herrn die christliche Botschaft erfuhr und überzeugend bis in den Tod verkündigte, fand man zu den Wurzeln des Christentums zurück. Hiervon erfasst und von der Persönlichkeit des Apostels begeistert pilgerten im Laufe der Jahrhunderte viele Millionen den Jakobsweg - in einer tiefen Frömmigkeit in einer heute schwer vorstellbaren Hinwendung zum Reich Gottes. Auf einem Netz von Straßen über ganz Europa (den Jakobswegen) begegneten die Pilger Europas einander und es vollzog sich ein friedlicher Austausch kultureller Werte und künstlerischer Stilformen - es entstand eine europäische Identität. So wundert es nicht, dass in den letzten Jahrzehnten unseres Jahrhunderts, in einer Zeit neuer Spiritualität, der Jakobuskult zu einem neuen, anziehenden Weg der Pastorale wird.
Der Pilger entdeckt überdies hier die Landschaft, die Fülle der Kunstwerke, die Gastronomie. Mancherlei Motive und Erfahrungen hält der Jakobsweg dem Aufgeschlossenen bereit.


1. Tag Astorga

Anreise und Übernachtung in Astorga
(Für die Anreise unterbreiten wir Ihnen gerne ein entsprechendes Flugangebot.)

Anreise

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2. Tag Astorga – Rabanal del Camino

Zeit für eine kurze Besichtigung in Astorga mit Kathedrale, Bischofspalast und Rathaus. Beginn der Wanderung auf dem Jakobusweg vorbei an kleinen, alten und verschlafenen Ortschaften. Stetig bergauf geht es bis zum Tagesziel Rabanal del Camino.

Wanderung ca. 21 km

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3. Tag Rabanal del Camino – Ponferrada

Der Weg führt auf eine Passhöhe auf der das bekannte Denkmal Cruz de Ferro, das sog. Eisenkreuz, steht. Hinab geht es durch kleine Dörfer bis Ponferrada, mit der beeindruckenden Templerburg und der in der Nähe gelegenen Basilika Nuestra Señora de la Encina.

Wanderung ca. 32 km

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4. Tag Ponferrada – Villafranca del Bierzo

Möglichkeit zur Besichtigung der Basilika und der Templerburg von Ponferrada. Danach geht es weiter nach Villafranca del Bierzo (Santiago-Kirche), wo sich der Legende nach auch schon Franz von Assisi auf seinem Weg nach Santiago einquartiert hatte.

Wanderung ca. 24 km

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5. Tag Villafranca del Bierzo – El Cebreiro

Zuerst geht es durch das enge Tal des Valcarce bis nach El Cebreiro. Möglichkeit zur Besichtigung der strohgedeckten, keltischen Rundhäuser oder der dreischiffigen Basilika, in der wertvolle Kelche und die Patene aus dem 12. Jh., an das Wunder von Cebreiro erinnern.

Wanderung ca. 27 km

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6. Tag El Cebreiro – Triacastela

Über die Pässe Alto de San Roque und Alto de Poio geht es hinab am Monte Caldeirón vorbei nach Triacastela, dessen Wurzeln bis in das 9. Jh. zurückreichen.

Wanderung ca. 23 km

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7. Tag Triacastela – Sarria

Der Weg führt über Samos und seinem beeindruckenden Benediktinerkloster und dem schönen und äußerst sehenswerten Kreuzgang weiter nach Sarria, dessen Besiedlung schon in der Römerzeit stattfand. Zeit zur Besichtigung von Sarria mit dem Kloster de la Magdalena und den Kirchen Sta. María und El Salvador.

Wanderung ca. 21 km

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8. Tag Sarria – Portomarín

Wanderung über Santiago de Barbadelo vorbei an seiner romanischen Pfarrkirche und durch die Dörfer Marzán, Lavandeira und Moimentos nach Portomarín.

Wanderung ca. 21 km

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9. Tag Portomarín – Palas de Rei

Nach Portomarín geht es zunächst hinauf zum Monte S. Antonio und anschließend hinab nach Toxibo und Gonzar zur Pfarrkirche Sta. María. Fußweg durch grüne Landschaften und an vielen romanischen Kirchen vorbei bis in das Städtchen Palas de Rei.

Wanderung ca. 24 km

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10. Tag Palas de Rei – Arzúa

Einige Kilometer nach Palas de Rei geht es weiter durch wunderschöne Landschaften durch den sehenswerten Ort Melide nach Arzúa, dem heutigen Etappenziel.

Wanderung ca. 28 km

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11. Tag Arzúa – Lavacolla

Der vorletzte Teil unserer Pilgerreise nach Santiago de Compostela führt an vielen Dörfern vorbei, die in Eukalyptuswäldern versteckt liegen, um schließlich nach Lavacolla – dem Ausgangsort des letzten Teilstücks nach Santiago - zu gelangen.

Wanderung ca. 27 km

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12. Tag Lavacolla – Santiago de Compostela

Nun führt der Weg über Río Lavacolla, dem Fluss in dem sich die Pilger durch eine Waschung auf die Begegnung mit dem Apostel vorbereiteten über den Monte del Gozo (Berg der Freude). Es geht hinab in die Stadt des Heiligen Jakobus.

Wanderung ca. 10 km

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13. Tag Santiago de Compostela

Zeit in Santiago de Compostela.
(Für den Rückflug unterbreiten wir Ihnen gerne ein entsprechendes Angebot.)

Abreise

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